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| Mitgliederversammlung wählte neuen Vorstand |
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Schwerin, 07.07.2010. Auf der 20. Mitgliederversammlung des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern am 2. Juli 2010 in Schwerin wurde Dr. Klaus Gollert für weitere 3 Jahre als Vorsitzender des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern gewählt. In seiner Rede vor ca. 100 Gästen und Mitgliedern forderte Dr. Gollert, dass angesichts der Sparzwänge, die durch Geldgier der Banken und zum Teil falsche politische Entscheidungen ausgelöst wurden, nicht die Fördermittel des Landes und der Kommunen für soziale Arbeit als Sanierungsmasse herhalten dürfen. „Für Menschen in den Städten und Gemeinden muss ein gemeinwohlorientiertes und lebenswertes Umfeld erhalten bleiben. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der höchsten Armutsquote in Deutschland“, so Dr. Gollert. Um dem Fachkräftemangel im Land entgegenzuwirken, bedarf es einer stärkeren Anerkennung der Berufe Erzieher und Pflegefachkraft. Daneben sind bessere Rahmenbedingungen, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Bezahlung und Gesundheitsvorsorge, erforderlich. Die Kindertagesstätten im Land werden von erfreulich vielen Kindern besucht. Deshalb ist es besonders wichtig, dass jetzt der Schwerpunkt auf die qualitative Entwicklung der frühkindlichen Bildung und Erziehung gesetzt wird. Nur so lässt sich erreichen, dass alle Kinder Mecklenburg-Vorpommerns einen guten Start ins Leben schaffen. Der Verband hat aus seinen Mitgliedern einen neuen Vorstand gewählt, dem 8 Vertreter aus den 200 Mitgliedsorganisationen angehören. Gewählt wurden:
Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war ein Fachvortrag von Prof. Dr. Anke Kampmeier aus Neubrandenburg, der sich mit der Inklusion in der Bildung befasste. (PowerPoint-Fachvortrag)
Hintergrund: Im Landesverband sind 22 Pflegeheime und 41 Sozialstationen, 8 Träger von Werkstätten für behinderte Menschen sowie 250 Kindertagesstätten und 53 Einrichtungen der Jugendhilfe organisiert. Vielfalt, Offenheit und Toleranz gehören zu den Prinzipien des Verbandes, der zugleich konfessionell ungebunden und überparteilich ausgerichtet ist.
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